6. Playlist: Cover

6. Playlist: Cover

Die besten Cover-Versionen enthüllen den wahren Kern eines Liedes – und ihrer Interpretin. Elf besonders gelungene Cover gibt’s in der Juli Playlist.

Ich liebe Cover-Versionen! Sie zeigen nicht nur das Originallied im neuen Licht, sondern offenbaren auch eine andere Seite der Neu-Interpretin. Für den Juli hab ich elf Cover rausgesucht, die nicht nur überraschen, sondern euch hoffentlich genauso wohlig einlullen wie mich.

1. Mechanical Bride – Umbrella (Rihanna)

Vielleicht DAS Cover schlechthin! In der Version von Lauren Doss aka Mechanical Bride wird überhaupt erst deutlich, wie tiefgründig und schön Umbrella tatsächlich ist. Denn es ist ein Lied über bedingunslose Unterstützung und tiefe Freundschaft.

2. Nelly Furtado – Crazy (Gnarls Barkley)

Ein sehr gutes Beispiel wie anders eine Sängerin klingen kann, wenn sie ein fremdes Lied singt: Nelly Furtado erinnert mich hier an Julia Jacklin! Und zeigt in diesem Cover von Crazy eine nachdenkliche Seite.

3. First Aid Kit – Perfect Places (Lorde)

Lordes Power-Pop in ganz neuem Gewand: Das Duo First Aid Kit spielen mit Gesangsharmonien und machen aus Perfect Places Country.

4. Haim – That Don’t Impress Me Much (Shania Twain)

Dem 90er Jahre Country-Pop Hit verpassen die drei Schwestern Haim ein modernes Make-Over – das lässiger und weniger reißerisch als das Original klingt.

5. Angus and Julia Stone – You’re The One That I Want (John Travolta und Olivia Newton-John)

Von der aufdringlichen Fröhlichkeit des Musical Klassikers You’re The One That I Want ist in dem Cover von Angus und Julia Stone nichts mehr übrig. Julia Stones zerbrechliche Stimme wandelt die Liebeshymne in ein Lied über unerfüllte (Beziehungs-)Wünsche.

6. The Bamboos feat. Megan Washington – The Wilhelm Scream (James Blake)

Bei diesem Cover ist das Original kaum wieder zu erkennen. The Wilhelm Scream von James Blake ist eine sphärische Elektro-Ballade. The Bamboos machen zusammen mit Megan Washington smoothen Soul draus. Und die Verzweiflung tanzbar.

7. Cat Power – What The World Needs Now (Jackie DeShannon)

Die Queen of Cover Versionen muss natürlich auch auf diese Playlist. Cat Power covert was das Zeug hält, unter anderem Stay von Rihanna oder (I Can’t Get No) Satisfaction von den Rolling Stones. Dieses Cover des überschwänglichen What The World Needs Now ist vermutlich eines der beschwingtesten Lieder von Cat Power.

8. Zella Day – Seven Nation Army (The White Stripes)

Auch hier wieder ein Beispiel, wie eine Cover Version die Schönheit einer altbekannten Melodie unterstreichen kann. Die berühmte Basslinie von Seven Nation Army ist in Zella Days Cover in ein Akkustikgitarren Zupfmuster verwandelt. Magisch.

9. Nouvelle Vague – I’m Dancing With Myself (Billy Idol)

Dank Nouvelle Vague muss der Begriff Cover-Band keine Beleidigung mehr sein. Denn die Band aus Frankreich macht nichts anderes außer New Wave Songs covern und in Easy-Listening und Bossa Nova Versionen zu verwandeln. Zum Beispiel Dancing With Myself von Billy Idol.

10. The Marías – …Baby One More Time (Britney Spears)

…Baby One More Time ist sicherlich eines der meist gecoverten Lieder der Welt. The Marías verleihen dem Song einen Hauch Psychedelic Soul.

11. Lotte Kestner – Halo (Beyoncé)

Um die Playlist rund zu machen, schließen wir mit einem Cover, das dem ersten ähnelt: eine Power Ballade, die auf ihr hervorragendes Melodie-Skelett reduziert wird und das großartige Songwriting erst recht zum Vorschein bringt. Lotte Kestner ist Anna-Lynne Williams und singt Beyoncé.

 

 

 

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