2. Playlist: Muttersprache

Deutsche Musik, die nicht peinlich ist? Bittesehr! Gurr, Ace Tee und Sophie Hunger kann man hören, ohne sich fremd zu schämen.

Es scheint sich was zu tun, in der deutschsprachigen Musikszene. Endlich gibt es mehr als die gefühligen Deutschpopschnulzen in denen Banalitäten als Lebensweisheiten aus der Lunge gepresst werden. Zwar gibt es lyrisch sehr begabte Frauen wie Sophie Hunger, Dota Kehr oder Alin Coen schon länger. Aber wie schön, dass sich jenseits des sehr lieblichen Singer/Songwriter-Genres immer mehr Musikerinnen auch an die deutsche Sprache trauen. Da kann es dann auch sehr gern um Pisse gehen. Oder um Prollhuren – so lange das so selbstbewusst vorgetragen wird, wie von Juju: „Ich lieg perfekt im Zeitplan / von Prollhure zu Goldgrube in drei Jahr’n“. Find ich mal einen sinnvollen Lebensentwurf!

Wenn euch noch Frauen einfallen, die hier auf dieser Playlist fehlen: Lasst es mich wissen. Die Kommentarfunktion findet ihr unten.

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